Impfung gegen Keuchhusten

Die Impfungen für Kinder bei Keuchhusten sind in den letzten Jahren zurückgegangen. Viele Eltern sahen es nicht mehr als notwendig an, weil die Krankheitsfälle zurückgingen und die Wellen gegen Kinderimpfungen aus der Naturheilszene immer höher schwappten. Leider stieg dadurch die Zahl der Keuchhustenerkrankungen in Deutschland wieder an und auch Erwachsene trifft diese Erkrankung immer häufiger. Daher empfiehlt die ständige Impfkommission des Robert Koch-Institutes, kurz STIKO genannt, seit Juli 2009 nicht nur die Impfung der Kinder, sondern auch der Erwachsenen.

Keuchhusten kann gerade im Säuglingsalter zum Tode führen und daher ist es sinnvoll, wenn sich die Eltern von Kleinkindern gegen diese Krankheit impfen lassen. Auch wenn die Erkrankung nicht tödlich verläuft, können gefährliche Folgeerkrankungen wie Lungenentzündung, Krampfanfälle und Hirnschäden auftreten.

Daher wird empfohlen, dass sich gerade Frauen mit Kinderwunsch und natürlich auch die werdenden Väter, Tagesmütter, Erzieherinnen, Hebammen, Geschwister und Personen im Pflegedienst impfen lassen.

Leider kann man den Kleinen den quälenden Husten während der Erkrankung nicht nehmen, daher ist es ratsam, die Empfehlungen der STIKO auch deswegen zu befolgen, damit Säuglinge und Kleinkinder nicht unnötig an Hustenanfällen und Atemnot leiden müssen.

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