Schweinegrippe – Säuglinge sind besonders gefährdet
Nach Ansicht von Professor Reinhard Berner, Oberarzt an der Universitätsklinik in Freiburg für Kinder- und Jugendmedizin, ist es wichtig, dass Säuglinge gegen die Schweinegrippe geimpft werden, denn Neugeborene und Kleinkinder unter einem halben Jahr sind besonders gefährdet, wenn es um die Ansteckung mit dem H1N1 Virus geht.
Das Problem ist aber dass es noch keine perfekte Therapie und auch kein spezielles Medikament für Kleinkinder gibt. Erkrankt ein Säugling an der Schweinegrippe, dann bleibt den Ärzten im Moment keine andere Möglichkeit, als die Babys mit Tamiflu zu behandeln. Tamiflu hat sich bisher als Therapiemedikament für erwachsene Menschen sehr gut bewährt, wie es allerdings bei Säuglingen wirkt, steht momentan noch nicht gesichert fest, ebenso wenig gibt es eine Dosierungsempfehlung. Auch wenn Tamiflu als Therapiemedikament nicht für Neugeborene und Säuglinge zugelassen ist, bleibt den Ärzten keine andere Wahl als das Mittel zu verabreichen, um so eventuell das Leben der erkrankten Kinder zu retten.
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