Kinder gegen Grippe impfen lassen

Die deutsche Vereinigung zur Bekämpfung von Viruskrankheiten hat sich jetzt dafür ausgesprochen, auch Kinder und Jugendliche in die Liste der Personen aufzunehmen, die als potentiell grippegefährdet eingestuft werden. Das erklärt der Präsident der Vereinigung Peter Wutzler. Kinder und Jugendliche sollten auf jeden Fall gegen Grippe geimpft werden.
Besonders Kinder im Vorschulalter seien gefährdet und könnten im Gegenzug auch Überträger der Grippe sein, denn alle Schulen und Kindergärten sind Plätze, an denen sich Infektionskrankheiten sehr schnell verbreiten. Grippe kann vor allem bei kleineren Kindern gefährliche Folgen haben. Es kann im Zuge einer Grippeerkrankung zu einer unter Umständen lebensbedrohlichen Lungenentzündung, zu hohem Fieber oder zu Krampfanfällen kommen.
Bisher galt eine Impfempfehlung nur für alle Menschen, die das 60. Lebensjahr schon überschritten haben, für alle schwangeren Frauen und für das medizinische Personal in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen.
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