Lungenerkrankungen durch Haarspray und Haarlack

Ein Thema, was vor einigen Jahren noch interessant zu sein schien, findet man jetzt nur noch in alten Archiven wieder. Das Thema „Raucherlunge“ hat alle anderen, täglich angewendeten giftigen Substanzen für die Lunge von der Hitliste der Medien erst einmal gestrichen.

Wie steht es mit Lungenerkrankungen bei Anwendung von Haarsprays und Haarlacken?

Gerade Jugendliche und Friseure sind diesen Stoffen häufig ausgesetzt, weil Trendfrisuren ohne Haarspray einfach nicht halten. In den Friseursalons wird permanent gesprüht, aber nicht ausreichend gelüftet, sodass sich die Schadstoffe zwar mit der Luft vermischen, aber nicht vernünftig abziehen können.

Haarsprays enthalten Polymere wie Vinylpyrrolidon und Vinylacetat und Haarlacke enthalten zusätzlich noch Octyacrylamid und Acrylate. Außerdem enthalten beide Siliconöle, die den Glanz ins Haar zaubern. All diese Stoffe können sich tief in der Lunge ablagern und dort für Entzündungen sorgen. Damit man auf seine Trendfrisur nicht verzichten muss, dennoch seine Lunge nicht schädigt, sollten einige Regeln beim Sprühen eingehalten werden. Am Besten ist es, das Fenster schon beim Benutzen des Haarsprays zu öffnen und die Luft anzuhalten, damit die Schadstoffe nicht direkt eingeatmet werden. Nach dem Sprühen sollte das Fenster einige Zeit geöffnet bleiben und der Raum verlassen werden.

Natürlich sollte die Badezimmertür während der Lüftungszeit geschlossen bleiben, damit die Schadstoffe sich nicht anderen Räumen verteilen können. Wer dies beachtet, der muss sich keine Sorgen um eine „Haarspray-Lunge“ machen.

Eine gute Lesequelle finden Sie hier.

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