Rauchen macht krank …
… und vielleicht auch einsam!
Dass Rauchen ungesund ist, weiß eigentlich jedermann. Nicht zuletzt auch die Raucher selbst. Die pochen natürlich auf ihre Selbstbestimmung, während andere den Schutz der Allgemeinheit vor dem Passivrauchen auf ihre Fahnen schreiben. Wie weit die Diskussion zwischenzeitlich reicht und welche Kreise sie zieht, belegt eine Stellungnahme, die Tierschützer ins Netz gestellt haben: “Ein Glückstag für Vögel und Vierbeiner”, kommentiert Dr. Tina Hölscher, Tierärztin bei der “aktion tier e.V.” (www.aktiontier.org), die bayerische Volksbefragung, wo sich 61 Prozent der Wähler an den Urnen für einen rigorosen Nichtraucherschutz entschieden hatten. Ein Ergebnis, das – wie nicht anders zu erwarten – auch bundesweit hohe Wellen schlug. Viele Mediziner jubelten (obwohl es bekanntlich auch Ärzte gibt, die qualmen!), während die Wirte ihre Existenz bedroht sehen. Doch wo liegen die Gründe, dass sich nun auch Tierschützer zu Wort melden? Sollten tatsächlich auch Tiere vom Passivrauchen bedroht sein?
Mehr als man denkt, erklären die Experten. Schließlich sind unsere Haustiere dem “blauen Dunst” mehr oder minder hilflos ausgeliefert. Zudem haben gerade Tiere sehr empfindliche Geruchsorgane, und so sind die Auswirkungen des Passivrauchen auch bei Haustieren weitaus größer, als viele vermuten: “Werden verstorbene Haustiere in der Pathologie seziert, kann man genau erkennen, ob der Tierbesitzer geraucht hat oder nicht”, so Hölscher. Und auch zu Lebzeiten werden Hunde, Katzen und Vögel von Rauchern weitaus häufiger in Tierarztpraxen mit Atemwegserkrankungen vorgestellt als Artgenossen, die bei Nichtrauchern leben. Die Palette rauch-begünstigter Krankheiten reicht dabei von Nasenkrebs bei Hunden, über Lungenkrebs bei Vögeln bis hin zu Entartungen im Maulbereich bei Katzen.
Szenen- und Webseiten-Wechsel: Das Thema mal von einer ganz anderen Seite und mit viel Humor präsentiert. Macht Rauchen vielleicht gar einsam, weil Man(n) (bzw. Frau!) nach dem Glimmstängel stinkt? Auf jeden Fall fühlen sich Nichtraucher, die emsig eingenebelt wurden, noch Tage unbehaglich, weil sich der Qualm in Klamotten und Haaren fest setzt und man den Geruch nur schwer wieder los wird!
