Archiv für November 2009
Noch immer keine Impfung gegen HIV
Während Wissenschaftler für fast alle Infektionskrankheiten dieser Welt einen passenden Impfstoff gefunden haben, ist es über 30 Jahre nach dem Ausbruch von Aids immer noch nicht möglich, gegen den HIV Virus erfolgreich zu impfen. Immer wieder gab es große Hoffnungen, aber auch genauso viele herbe Enttäuschungen und Rückschläge. Es scheint als ließe sich das Virus einfach nicht fassen. Dabei warten Millionen von Menschen weltweit auf diesen Impfstoff.
Es ist nach Ansicht der Wissenschaftler kaum möglich einen passenden Impfstoff gegen das Virus zu finden, denn das HIV Virus ist zum einem äußerst wandlungsfähig und passt sich immer wieder an und zum anderen umgibt das Virus eine dicke Schicht aus Zuckermolekülen, die das Eindringen eines Impfstoffs fast unmöglich machen. Erschwerend kommt hinzu, dass das Immunsystem bei allen Menschen anders aussieht. Deshalb müsste es für jeden Menschen einen ganz individuellen Impfstoff geben der genau zum Immunsystem passt und das ist unmöglich.
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Zu viel Salz kann gefährlich werden
Die meisten Menschen können sich nicht vorstellen salzfrei zu leben. Salz gehört besonders in Europa zu den Würzmitteln, auf die keiner verzichten will. Speisen ohne Salz schmecken nach nichts, deshalb greift jede Hausfrau mehr oder minder üppig zum Salz, um Kartoffeln und andere Speisen schmackhaft zu machen. Aber im Salz verbergen sich auch Gefahren.
Dass Salz den Blutdruck in die Höhe treibt, ist bekannt, aber bei übermäßigem Würzen mit Salz setzt man sich noch anderen Gefahren aus. Insgesamt 13 Studien mit 170.000 Menschen haben gezeigt, dass Salz auch ein erhebliches Risiko für das Herz und den Kreislauf darstellt. Bei der Auswertung der Studiendaten hat sich folgendes ergeben: Wenn jeder nur fünf Gramm Salz (das ist ein Teelöffel) weniger am Tag zu sich nimmt, dann wird die Gefahr einen Schlaganfall zu bekommen um 23 % gesenkt und das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden sinkt um 17 %.
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Zahl der Aidsinfizierten sinkt
Im Jahresbericht der Vereinten Nationen standen zum ersten Mal nach acht Jahren wieder Zahlen die Hoffnung machen. Demnach ist die Zahl der neuinfizierten Menschen in den letzten acht Jahren um 17% gesunken. Allein im südlichen Afrika ging die Zahl der Menschen die sich neu mit dem HIV-Virus infiziert haben, im Vergleich zum Jahr 2001 um rund 15% zurück, in Ostasien waren es sogar 25% und in Südostasien 10%. Auch die Zahl der Sterbefälle auf Grund von Aids ist in den letzten fünf Jahren um 10% zurückgegangen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schweinegrippe – Säuglinge sind besonders gefährdet
Nach Ansicht von Professor Reinhard Berner, Oberarzt an der Universitätsklinik in Freiburg für Kinder- und Jugendmedizin, ist es wichtig, dass Säuglinge gegen die Schweinegrippe geimpft werden, denn Neugeborene und Kleinkinder unter einem halben Jahr sind besonders gefährdet, wenn es um die Ansteckung mit dem H1N1 Virus geht.
Das Problem ist aber dass es noch keine perfekte Therapie und auch kein spezielles Medikament für Kleinkinder gibt. Erkrankt ein Säugling an der Schweinegrippe, dann bleibt den Ärzten im Moment keine andere Möglichkeit, als die Babys mit Tamiflu zu behandeln. Tamiflu hat sich bisher als Therapiemedikament für erwachsene Menschen sehr gut bewährt, wie es allerdings bei Säuglingen wirkt, steht momentan noch nicht gesichert fest, ebenso wenig gibt es eine Dosierungsempfehlung. Auch wenn Tamiflu als Therapiemedikament nicht für Neugeborene und Säuglinge zugelassen ist, bleibt den Ärzten keine andere Wahl als das Mittel zu verabreichen, um so eventuell das Leben der erkrankten Kinder zu retten.
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Pillen mit falschen Versprechungen
Wer gerne ohne große Anstrengungen ein paar Kilos abnehmen möchte, der greift unter Umständen zu so genannten Nahrungsergänzungsmitteln, die man besonders leicht im Internet kaufen kann. Jetzt warnen die Verbraucherschützer vor Pillen die mit falschen Versprechungen locken.
Jeder der sich diese vermeintlichen Wunderpillen gerne kaufen möchte, sollte vorher etwas genauer hinsehen, denn viele dieser bunten Pillen versprechen sehr viel, halten aber sehr wenig oder sind in einigen Fällen sogar gesundheitsschädlich. Diesen Beitrag weiterlesen »
Diät hilft bei erhöhtem Blutzucker
Wer sich ausgewogen ernährt und viel bewegt, der kann den Ausbruch von Diabetes unter Umständen verhindern. Schon ein leicht erhöhter Blutzuckerspiegel kann ein erstes Zeichen für Zucker sein. Diabetes Typ I geht in der Regel ein langsamer Prozess voraus.
Wer oft Durst hat, häufig Wasser lassen muss, über trockene Haut klagt oder vielleicht ständig müde ist und sich abgespannt fühlt, der sollte eventuell seinen Blutzuckerspiegel messen und so feststellen lassen, ob vielleicht eine Diabetes vorliegt. Wenn eine Diabetes diagnostiziert wird, dann ist das kein Grund zur Panik, denn mit der richtigen Lebensweise, kann das Problem effektiv bekämpft werden. Dazu gehört auch eine Umstellung der Nahrung. So sollten bei einem erhöhten Blutzuckerwert kaum noch Kohlehydrate gegessen werden und man sollte in jedem Fall abnehmen. In einem Zeitraum zwischen drei und sechs Monaten ist eine Gewichtsreduzierung von fünf bis sieben Prozent empfehlenswert.
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Phänomen Schweinegrippe
Zuerst wollte keiner, jetzt beginnt plötzlich der Ansturm auf die Schweinegrippeimpfung. In manchen Regionen Deutschlands herrscht mittlerweile das Chaos. Übervolle Wartezimmer, zu wenig Impfstoff und Engpässe bei der Lieferung – die Schweinegrippe hat Deutschland wie es scheint, voll im Griff.
Während in einigen Bundesländern die Ärzte Patienten abweisen müssen und die Hotlines zusammenbrechen bei denen es Information zur Impfung gibt, sitzen in anderen Bundesländern die Ärzte in ihren Praxen und warten auf Patienten die sich vielleicht impfen lassen wollen. Viele Menschen klappern buchstäblich die Arztpraxen ab, um einen Mediziner zu finden der noch Impfstoff hat. Nach einer Umfrage der Krankenkassen geht aber die Tendenz weiter dahin, sich nicht impfen zu lassen und besonders die Ärzte sind diejenigen, die sich nicht impfen lassen wollen. Zurzeit wollen sich 14% der Deutschen auf jeden Fall impfen lassen, bei 20% ist eine Impfung sehr wahrscheinlich und der überwiegende Teil der Bevölkerung, nämlich 62% will sich nach wie vor gar nicht impfen lassen.
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Diabetes und Folgeerkrankungen
In Deutschland leiden immer mehr Menschen unter Diabetes oder auch Zucker. Experten schätzen sogar, dass sich die Zahl der Erkrankungen in den nächsten zehn Jahren noch verdoppeln wird. Da Diabetes zwar behandel- und kontrollierbar ist, bleibt es doch eine chronische Krankheit und das zieht in den meisten Fällen Folgeerkrankungen nach sich.
Da nahezu alle Diabetiker anfällig für Infektionen sind, gehört auch Parodontitis zu den Erkrankungen, die in Folge von Zucker auftreten können. Die Gründe dafür sind naheliegend: Bei jedem Menschen wird der Zuckerstoffwechsel vom körpereigenen Insulin beeinflusst, denn das Insulin steuert den Zuckergehalt im Blut. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bei Allergien nur Maschinenwäsche
Allergien haben sich zu einer Art Volkskrankheit entwickelt. Immer mehr Menschen klagen über die unterschiedlichsten Formen von allergischen Reaktionen, dazu gehören auch die Allergien, die von Wasch- und Putzmitteln ausgelöst werden.
Viele Kleidungsstücke können nicht in der Waschmaschine gewaschen werden, dazu gehören unter anderem feine Wolle, Seide aber zum Beispiel auch zarte Spitzen, diese Dinge müssen mit der Hand gewaschen werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Sodbrennen auch bei Kindern
Sodbrennen ist nicht nur eine lästige Sache die Erwachsene betrifft, auch kleine Kinder können schon unter dem unangenehmen sauren Aufstoßen leiden.
Wenn Kinder über einen bitteren Geschmack im Mund klagen oder das Gefühl haben ihnen bleibt der Bissen buchstäblich im Hals stecken, dann kann dies ein Anzeichen für Sodbrennen sein. Auch ein trockener Husten, Probleme beim Schlucken oder Heiserkeit sind Symptome für Sodbrennen. Wenn das der Fall ist, dann sollte das Kind Diesen Beitrag weiterlesen »