Archiv für Dezember 2009
Es gibt kein Erkältungsgen

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Wenn man häufig erkältet ist, dann entsteht leicht der Verdacht, ob es vielleicht eine erbliche Vorbelastung gibt. Nach Ansicht von Fachärzten ist die Vermutung falsch. Es gibt kein Gen, was für Erkältungen zuständig ist, vielmehr haben Menschen, die häufig unter Erkältungen leiden in der Regel ein schwaches Immunsystem.
Alle die im Herbst und Winter oft erkältet sind, können aber einiges tun, um ihr Immunsystem effektiv zu stärken. Diese vorbeugenden Maßnahmen sollte man aber schon beginnen, bevor die eigentliche Erkältungszeit beginnt. Viel frisches Obst und Gemüse sollten schon im Sommer auf dem Speiseplan stehen und nicht erst im Herbst. Wer oft erkältet ist, kann unter Umständen auch Diesen Beitrag weiterlesen »
Bessere Methode bei Schlüsselloch OP
Endoskopische Eingriffe, die sogenannten Schlüsselloch Operationen, sind aus der modernen Chirurgie einfach nicht mehr wegzudenken. Besonders wenn es um Operationen im Bauchraum geht, operieren Chirurgen immer oft durch das Schlüsselloch. Diese Operationsmethode hat sehr viele Vorteile. Der Schnitt ist nur minimal, es entstehen keine großen Narben und die Wundheilung ist deutlich besser als bei der herkömmlichen Operationsmethode. Es gibt allerdings auch Nachteile. Einer davon ist, dass die Organe im Bauchraum unter Umständen nicht ausreichend mit Blut versorgt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Nase nur bei akuten Infekten spülen
Wer stark erkältet ist, der kann seine Nase einmal am Tag und mehrere Tage hintereinander spülen, denn dies hilft in jedem Fall den oft zähflüssigen, eitrigen Nasenschleim zu verflüssigen. Ist die Erkältung allerdings vorbei, dann sollte die Nase nicht mehr gespült werden. Wenn eine Nase ständig gespült wird, dann verändern sich die feinen Zellen der Nasenschleimhaut und bieten so keinen effektiven Schutz mehr vor weiteren Infekten.
In der Nase befinden sich Immunzellen, die ständig Abwehrstoffe produzieren, wenn jedoch die Nase ständig mit einer Salzlösung gespült wird dann entsteht im Laufe der Zeit für diese wichtigen Zellen eine Art Gewöhnungseffekt denn die Zellen reagieren irgendwann nicht mehr auf die Salzlösung. Der eigentliche Effekt dieser Zellen in der Nasenschleimhaut ist damit verpufft und Krankheitserreger wie Viren und Bakterien können ungehindert in den Körper eindringen.
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Asthmatiker sollten auf Zigaretten verzichten
Wenn sich Menschen die unter Asthma leiden entschließen mit dem Rauchen aufzuhören, dann sind die typischen Symptome ihrer Krankheit wesentlich geringer als bei den Patienten die trotz Asthma weiter zur Zigarette greifen. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine interessante Studie der Universität im niederländischen Groningen.
Die Ärzte in Groningen haben insgesamt 147 Patienten mit Asthma für ihre Studie untersucht. Dabei waren 46 Patienten ehemalige Raucher, 35 aktive Raucher und 66 Patienten hatten noch nie in ihrem Leben eine Zigarette angefasst. Im Rahmen der Studie stellte sich heraus, dass die typischen Symptome bei Asthma wie zum Beispiel Kurzatmigkeit und verschleimte Atemwege bei den rauchenden Asthmatikern wesentlich schlimmer ausgeprägt waren als bei den ehemaligen Rauchern und bei denen die nie geraucht haben. Wenn Asthmatiker sich dazu entschließen können mit dem Rauchen aufzuhören, dann verbessern sich die Symptome deutlich innerhalb kürzester Zeit. Dabei spielt es keine Rolle wie viel oder wie lange geraucht wurde.
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Rauchverbot auch zu Hause
Wenn es nach den Forschern der Tabak Kontrolle der John Hopkins Bloomberg School of Public Health in den USA geht, dann sollte das Rauchen nicht nur in öffentlichen Gebäuden und Restaurants verboten werden, sondern auch in allen Haushalten mit Kindern in denen Raucher leben. Sie haben eine Studie über die Gefahren des Passivrauchens gemacht und sind dabei zu erschreckenden Ergebnissen gekommen.
Sie haben während mehrere Studien mit über 1300 Kindern die Haare dieser Kinder untersucht und dabei festgestellt dass alle Kinder die in einem Haushalt leben in dem geraucht wird, eine siebenfach höhere Konzentration an Nikotin haben als Kinder die in einem Nichtraucherhaushalt leben. Besonders schlecht war die Haaranalyse bei kleinen Kindern, denn deren Haar war noch mal um 15% mehr belastet. In Deutschland lebt jedes zweite Kind in einem Haushalt in dem mindestens eine Person raucht.
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Lungenschmerzen nach Flugreise
Immer häufiger wird von Lungenschmerzen berichtet, die nach Flugreisen auftreten. Dabei gibt es keinen erkennbaren Zusammenhang, ob es sich um einen Billigflug handelt oder einen regulären Linienflug. Vielmehr scheint ein Zusammenhang zwischen den oft erheblich höheren Temperaturen in den Reiseländern, der trockenen Luft an Bord vieler Flugzeuge und der Winterkälte im Ankunftsland zu bestehen. Vielfach scheint es sich um Virusinfektionen als Auslöser der Lungenschmerzen zu handeln. Vermutlich sind Passagiere, bei ihrer Ankunft am Flughafen und der anschließenden Heimreise besonders anfällig für solche Infektionen.
Heiserkeit bei Kindern – Leise sprechen
Wenn Kinder spielen und toben, unterhalten sie sich selten in einem normalen Tonfall sondern schreien dabei. Das ist zwar manchmal nervig aber völlig normal. Wenn aber viel geschrien wird, dann kommt es zu einer Überbelastung des Kehlkopfs und zu einer Überanstrengung der Stimmbänder. Die Folge davon ist in den meisten Fällen Heiserkeit.
Wenn Kinder heiser sind, dann sollte man darauf achten, dass sie sich nicht so oft räuspern oder leise flüstern, denn das verstärkt die Heiserkeit noch. In der Folge kann es zu einer chronischen Heiserkeit oder sogar zu einer Veränderung der Stimme kommen. Wenn Kinder heiser werden, obwohl sie nicht erkältet sind und diese Heiserkeit länger als eine Woche anhält, dann sollte man auf jeden Fall mit dem Kind zu einem Hals-Nasen-Ohrenarzt gehen. Bewährte Hausmittel gegen Heiserkeit sind übrigens Salbeitee, den man Kindern mit einem Löffel Honig schmackhaft machen kann oder auch Brombeersaft.
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