Der Kampf gegen den Krampf – Asthma Bronchiales

Asthma bronchiale ist eine chronische, krampfartige Verengung der Bronchien auf verschiedene Reize der Umwelt oder bei psychischen Beschwerden. Teile der Lunge reagieren mit einer Kontraktion und es kommt zu Atemnot. Die Schleimhäute schwellen an und es bildet sich ein zähflüssiges Sekret.

Fast doppelt so viele Kinder wie Erwachsene sind vom Asthma betroffen. Kinder leiden dabei mehr unter dem allergischen und Erwachsene unter dem nicht allergischem Asthma, welches oft psychosomatische Ursachen hat. Wenn das Kind auf eine Erkrankung mit Medikamentengabe, auf den Besuch des Freundes in einem Haushalt mit Tieren oder auf das Spielen im Frühling an der frischen Luft mit Atemnot und starkem Husten reagiert, dann sollte sofort ein Arzt konsultiert werden, da es sich eventuell um ein allergisches Asthma handelt. Der Arzt wird die nötigen Medikamente und Bronchialsprays verschreiben, damit die Anfälle gering bleiben. Eine gute Nachricht ist, die Krankheit wächst sich bei über der Hälfte der Kinder nach der Pubertät aus.

Bei Erwachsenen treten die Beschwerden oft in Stresssituationen und psychischer Belastung auf, wie zum Beispiel bei Scheidungen, Verlust des Arbeitsplatzes, Mobbing, Lebenskrisen. Hier sollte neben der Medikamentengabe das Rauchen vermieden und ein Psychologe aufgesucht werden, wenn sich herausstellt, dass die Ursache eine psychosomatische Belastungsstörung ist.

Weiteres Wissenswertes zu diesem Thema findet sich hier.

1 Kommentar zu „Der Kampf gegen den Krampf – Asthma Bronchiales“

  • Richard Friedel sagt:

    Asthma: Rätselhafte Ignoranz über Atmung in der Fachwelt

    Bei japanischen Quellen über Atemtechniken steht der Druck im Bauch ganz im Mittelpunkt der Überlegungen, siehe z. B http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/T3.pdf Seite 98-101 aus “Deep Breathe” von Osamu Tatsumura

    Warum dieser Faktor im Westen nicht mit dem Verstand wahrgenommen wird ist ein ungeheueres Rätsel, denn im Umkehrschluss beim Lockerlassen der Muskeln um den Bauch wird die Atmung unerträglich schwach und fast asthmatisch.

    Wenn ich also als gewesener Asthmatiker schnell mit “Bauchmuskelatmung” spazieren gehe, ist das ein etwas ungewöhnliches Gefühl, aber das Asthma bleibt aus.

    Eigentlich eine fast triviale Erkenntnis. Ich habe aber oft diese Atmung auf dem Crosstrainer im Fitness-Studio eingeübt. Die Muskeln um den Bauch werden aktiviert und man atmet mit ihnen. Das ist nicht das, was man hierzulande als Bauchatmung versteht. Richard Friedel

Kommentieren