Ist Leukämie genbedingt?

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Wenn Kinder an Krebs erkranken, dann handelt es sich in 85% aller Fälle um den heimtückischen Blutkrebs Leukämie. Ist ein Kind häufig müde, kommt es zu vermehrten Infekten oder hat das Kind oft Nasenbluten, dann kann es sich um Leukämie handeln. Ist die Diagnose tatsächlich Leukämie, dann kann der Arzt durch gezielte Untersuchungen die Art der Leukämie feststellen.
Jetzt haben britische und amerikanische Forscher eine neue These zur Ursache von Leukämie veröffentlicht. Danach kann Leukämie durch drei Faktoren ausgelöst werden: Eine Veränderung der Blutzelle, die bereits im Mutterleib stattfindet, eine schwere Infektion in früher Kindheit und eben auch eine genetisch bedingte Komponente. Diese genetische Komponente kann das Risiko von kindlicher Leukämie um 30 bis 60% erhöhen.
Auf Grund dieser Tatsache verändern sich auch die Behandlungsmethoden der Leukämie bei Kindern. Liegt eine genetische Ursache für die Leukämie vor, dann kann aufgrund dessen die lebensrettende Chemotherapie bedeutend effektiver eingesetzt werden.
Alle Einzelheiten zur neuen Studie lesen Sie bitte hier.

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