Archiv für die Kategorie „Forschung“

Optimisten haben weniger Schnupfen

Wer optimistisch durchs Leben geht, der neigt weniger zu Schnupfen als die Menschen, die eher alles schwarz sehen. Zu diesem erstaunlichen Ergebnis kam eine Studie, die von der Universität London, dem Uniklinikum Hamburg-Eppendorf und der Techniker Krankenkasse durchgeführt wurde. Schwerpunkt dieser Studie war der Zusammenhang zwischen einer Prüfung und den Erkältungssymptomen. Besonders die Menschen, die unter Prüfungsstress stehen, sind anfälliger für eine Erkältung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Das Immunsystem lernt um

Eine Allergie und das damit verbundene Asthma beruht auf der falschen Aussage einiger Helferzellen, die zu den Blutkörperchen gehören. Sie informieren andere Helferzellen falsch, wenn zum Beispiel Pollen eingeatmet werden. Die Folge dieser fehlerhaften Informationskette der Helferzellen im menschlichen Immunsystem ist eine allergische Reaktion. Forscher der Berliner Charité sind jetzt auf dem besten Weg die Helferzellen im Immunsystem umzuprogrammieren.

Normalerweise bekommt jeder Allergiker die Stoffe auf die er allergisch reagiert in kleinen Dosen über einen gewissen Zeitraum in Tablettenform Diesen Beitrag weiterlesen »

Asthmatiker sollten auf Zigaretten verzichten

Wenn sich Menschen die unter Asthma leiden entschließen mit dem Rauchen aufzuhören, dann sind die typischen Symptome ihrer Krankheit wesentlich geringer als bei den Patienten die trotz Asthma weiter zur Zigarette greifen. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine interessante Studie der Universität im niederländischen Groningen.

Die Ärzte in Groningen haben insgesamt 147 Patienten mit Asthma für ihre Studie untersucht. Dabei waren 46 Patienten ehemalige Raucher, 35 aktive Raucher und 66 Patienten hatten noch nie in ihrem Leben eine Zigarette angefasst. Im Rahmen der Studie stellte sich heraus, dass die typischen Symptome bei Asthma wie zum Beispiel Kurzatmigkeit und verschleimte Atemwege bei den rauchenden Asthmatikern wesentlich schlimmer ausgeprägt waren als bei den ehemaligen Rauchern und bei denen die nie geraucht haben. Wenn Asthmatiker sich dazu entschließen können mit dem Rauchen aufzuhören, dann verbessern sich die Symptome deutlich innerhalb kürzester Zeit. Dabei spielt es keine Rolle wie viel oder wie lange geraucht wurde.

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Rauchverbot auch zu Hause

Wenn es nach den Forschern der Tabak Kontrolle der John Hopkins Bloomberg School of Public Health in den USA geht, dann sollte das Rauchen nicht nur in öffentlichen Gebäuden und Restaurants verboten werden, sondern auch in allen Haushalten mit Kindern in denen Raucher leben. Sie haben eine Studie über die Gefahren des Passivrauchens gemacht und sind dabei zu erschreckenden Ergebnissen gekommen.
Sie haben während mehrere Studien mit über 1300 Kindern die Haare dieser Kinder untersucht und dabei festgestellt dass alle Kinder die in einem Haushalt leben in dem geraucht wird, eine siebenfach höhere Konzentration an Nikotin haben als Kinder die in einem Nichtraucherhaushalt leben. Besonders schlecht war die Haaranalyse bei kleinen Kindern, denn deren Haar war noch mal um 15% mehr belastet. In Deutschland lebt jedes zweite Kind in einem Haushalt in dem mindestens eine Person raucht.
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Noch immer keine Impfung gegen HIV

Während Wissenschaftler für fast alle Infektionskrankheiten dieser Welt einen passenden Impfstoff gefunden haben, ist es über 30 Jahre nach dem Ausbruch von Aids immer noch nicht möglich, gegen den HIV Virus erfolgreich zu impfen. Immer wieder gab es große Hoffnungen, aber auch genauso viele herbe Enttäuschungen und Rückschläge. Es scheint als ließe sich das Virus einfach nicht fassen. Dabei warten Millionen von Menschen weltweit auf diesen Impfstoff.

Es ist nach Ansicht der Wissenschaftler kaum möglich einen passenden Impfstoff gegen das Virus zu finden, denn das HIV Virus ist zum einem äußerst wandlungsfähig und passt sich immer wieder an und zum anderen umgibt das Virus eine dicke Schicht aus Zuckermolekülen, die das Eindringen eines Impfstoffs fast unmöglich machen. Erschwerend kommt hinzu, dass das Immunsystem bei allen Menschen anders aussieht. Deshalb müsste es für jeden Menschen einen ganz individuellen Impfstoff geben der genau zum Immunsystem passt und das ist unmöglich.

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Zu viel Salz kann gefährlich werden

Die meisten Menschen können sich nicht vorstellen salzfrei zu leben. Salz gehört besonders in Europa zu den Würzmitteln, auf die keiner verzichten will. Speisen ohne Salz schmecken nach nichts, deshalb greift jede Hausfrau mehr oder minder üppig zum Salz, um Kartoffeln und andere Speisen schmackhaft zu machen. Aber im Salz verbergen sich auch Gefahren.

Dass Salz den Blutdruck in die Höhe treibt, ist bekannt, aber bei übermäßigem Würzen mit Salz setzt man sich noch anderen Gefahren aus. Insgesamt 13 Studien mit 170.000 Menschen haben gezeigt, dass Salz auch ein erhebliches Risiko für das Herz und den Kreislauf darstellt. Bei der Auswertung der Studiendaten hat sich folgendes ergeben: Wenn jeder nur fünf Gramm Salz (das ist ein Teelöffel) weniger am Tag zu sich nimmt, dann wird die Gefahr einen Schlaganfall zu bekommen um 23 % gesenkt und das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden sinkt um 17 %.

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Essstörungen bei ausländischen Kindern

Kinder mit Migrationshintergrund die in Deutschland leben, leiden häufiger unter Essstörungen als gleichaltrige Kinder und Jugendliche aus deutschen Familien.

Nach einer bundesweiten Studie des Robert-Koch Instituts mit über 17.600 Kindern sind diese Kinder entweder zu dick oder zu dünn. Die Gründe für die Essstörungen bei Kindern aus Migrantenfamilien sind vielfältig. Die meisten Kinder sitzen buchstäblich zwischen zwei Stühlen, auf der einen Seite ist die Familie mit ihren Traditionen und Ansichten, auf der anderen Seite ist die moderne westliche Welt, in der sie Tag für Tag leben müssen. Viele dieser Kinder halten dem ständigen Druck, allen alles Recht zu machen, nicht mehr stand und reagieren mit massiven Essstörungen. Oftmals sind diese Kinder völlig überfordert und haben als Ventil nur das Essen im Übermaß. Auf der anderen Seite wird die Nahrung komplett verweigert, was in vielen Fällen in die Magersucht führt.

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Fisch schützt Ungeborene

 "&copy 2009 photos.com / jupiterimages"

"© 2009 photos.com / jupiterimages"

Nach einer neuen klinischen Studie sind Kinder deren Mütter in der Schwangerschaft viel und regelmäßig Fisch gegessen haben, nicht so anfällig für Allergien, wie die Kinder deren Mütter auf Fisch verzichtet haben.

Laut dieser Studie haben Kinder die schon im Mutterleib mit den wichtigen und wertvollen Omega-3-Fettsäuren versorgt worden sind, wesentlich weniger Probleme mit allergischen Erkrankungen wie etwa Heuschnupfen, Neurodermitis oder Asthma. Das gilt aber nicht nur für die Ernährung in der Schwangerschaft, sondern auch für die Ernährung im ersten Lebensjahr. So empfehlen Ernährungsexperten und Kinderärzte, Kindern ab dem vierten Lebensmonat mit Fisch zu füttern. Besonders gut eigenen sich alle fettreichen Kaltwasserfische wie etwa Makrelen, Heringe und auch Lachs. Generell gilt für die Ernährung von schwangeren Frauen, dass die Nahrung abwechslungsreich und besonders nahrhaft sein soll. Dazu gehören neben Fisch auch Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Geflügelfleisch auf die Speisekarte.

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Depressionen bei andauernder Beleuchtung

Eine Errungenschaft der modernen Zeit ist künstliches Licht. Es erleichtert das Leben in sehr vielen Bereichen und manche Dinge wären ohne künstliches Licht gar nicht machbar. Aber das Kunst Licht aus der Glühbirne hat auch seine Schattenseiten, denn nach neusten Forschungen kann ständiges künstliches Licht dafür sorgen, das Menschen an Depressionen erkranken.

Neurologen der Ohio State Universität haben die Verbindung zwischen künstlichem Licht und Depressionen jetzt anhand von Tierversuchen nachgewiesen. Für diese Tests wurden 24 Mäuse in zwei Gruppen aufgeteilt. Zwölf der Mäuse wurden ganz normal in einem Tag/Nacht Rhythmus gehalten und bekamen eine Möglichkeit sich zurück zu ziehen. Die anderen zwölf Mäuse mussten ununterbrochen mit künstlichem Licht leben und Diesen Beitrag weiterlesen »

Brustkrebs – Strahlentherapie kann helfen

Bei jeder fünften Frau die im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkrankt, streuen die Tumorzellen auch in das Knochengewebe. Die Folge davon sind bösartige Tumore in den Knochen, die unter Umständen auch das Rückenmark befallen können, so dass es zu Lähmungen kommen kann. Eine gezielte Strahlentherapie soll das verhindern. Diesen Beitrag weiterlesen »