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Verbesserung der Atmung bei überblähter Lunge
Es gibt in Deutschland etwa eine Millionen Menschen, die an einer überblähten Lunge leiden. Dies wird auch als Lungenemphysem bezeichnet, welche durch eine chronisch obstruktive Bronchitis entsteht. Die Lebensqualität dieser Menschen ist schon bei geringen Belastungen erheblich eingeschränkt, denn es entstehen Atemnot und Infektionen. Nun aber bietet die Ulmer Universitätsklinik für innere Medizin II, Sektion Pneumologie, ein Verfahren an, dass nichts mit der medikamentösen Behandlung, die lediglich die Symptome bekämpft, zu tun hat. Hier werden winzige Schirmventile eingesetzt, durch welche die Lungenfunktion verbessert wird. Diesen Beitrag weiterlesen »
Informationen zur Lungenfunktion
Eine der wohl wichtigsten Lungenfunktionen ist, dass dieses bedeutsame Organ für einen kontinuierlichen Gasaustausch verantwortlich ist. Die Lungenbläschen nehmen den dringend benötigten Sauerstoff aus der Umgebung bzw. der Umwelt auf und filtern unter anderem das für den Menschen schädliche Kohlendioxid heraus. Dieses wiederum wird mit jedem Atemzug durch die Luftröhre nach außen hin abgegeben. Der eingeatmete Sauerstoff hingegen wird ins Blut geleitet und zu den Zellen sowie zu den einzelnen Organen transportiert. Somit zählt die Lunge zu den bedeutsamsten Organen des Körpers. Für den Fall, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen an der Lunge gegeben sind, ist ein optimaler Gasaustausch in der Regel nurmehr schwerlich möglich. Infolge dessen kann es bei der betroffenen Person zu akuter Atemnot kommen, die unter Umständen gar mit dem Tod endet.
Um die individuelle Lungenfunktion eines Menschen zu untersuchen, wird zumeist ein Lungenfunktionstest durchgeführt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Diabetes stört Lungenfunktion
Wie eine Studie nun ergeben hat, kann Diabetes die Lungenfunktion erheblich beeinträchtigen, denn Diabetes erhöht nicht nur die Gefahr, an einer Lungenentzündung oder auch Asthma zu erkranken, sondern darüber hinaus auch an einer Lungenfibrose und COPD, der chronischen Raucherbronchitis. Diabetiker leben ohnehin gefährlich, denn die Krankheit bedingt weitere Folgeerkrankungen wie zum Beispiel Nierenversagen, Erblindung und Impotenz, es kann jedoch auch zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt kommen.
Im Rahmen der aktuellen Studie wurden die Krankendaten von rund 120.000 Diabetikern analysiert und dabei stellten die Forscher der University of California in Berkeley fest, dass viele davon unter einer Störung der Lungenfunktion leiden. Die Ursache dafür ist, dass viele der Patienten schlecht eingestellt sind, das bedeutet, dass die Insulintherapie nicht optimal ist. Um dem entgegenzuwirken sollte man die Blutzuckerwerte immer im Auge behalten und bei Veränderungen oder Abweichungen sofort reagieren und die Insulinmenge anpassen, um die Lungenfunktion bestmöglich zu erhalten.