Kälte – Vorsicht bei Reizhusten
Wer sich im Winter gerne im Freien aufhält, joggt oder auch spazieren geht, der sollte immer dafür sorgen dass die Lunge vor der kalten Luft geschützt wird. Das kann man am besten erreichen, wenn man einen Schal über Mund und Nase legt, oder sich entsprechend einwickelt. Dabei sollte der Schal nach Möglichkeit aus Seide sein, denn Seide ist sehr atmungsaktiv.
Das rät die Deutsche Lungenstiftung in Hannover. Wer sich nicht ausreichend schützt, der läuft Gefahr einen Reizhusten zu bekommen, der sich unter Umständen auch in ein gefährliches Asthma mit Atemnot verwandeln kann. Zudem sollte jeder der im Winter bei Minusgraden viel Sport im Freien macht, so viel wie möglich trinken, denn bei jeder körperlichen Anstrengung verliert der Mensch besonders über die Lunge viel Flüssigkeit. Wenn die Temperaturen allerdings in den zweistelligen Minusbereich kommen, dann sollte man nach Möglichkeit nicht mehr im Freien sein, weder zum Laufen noch zum Spazieren gehen.
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Hallo, zum Artikel vom 11.02.10 “Kälte-Vorsicht bei Reizhusten” kann ich nur müde lächeln. Mein junger top ausgebildeter Lungenfacharzt hat mir, nachdem ich wegen meiner Lungenentzündung an Heiligabend für 5 Tage ins KKH musste, 5 Tage nach dem KKH-Aufenthalt dringend geraten, moderate outdoor-Aktivitäten (längerer Spaziergang, evtl. wenn möglich walking) im Freien regelmäßig durchzuführen. Auch bei den hohen einstelligen bis zweistelligen Minusgraden. Natürlich hatte ich schon beim Spazieren mit Reizhusten zu kämpfen (was ich jetzt noch habe, 07.03.10). Aber es bleibt nun die Frage: NA WAS DENN NU???
(mal über eine einheitliche Ausbildung/Aussagen nachdenken) Wer hat jetzt Recht? etc..