Lungenembolie
Wenn ein Blutgerinnsel (Thrombose) vom Blutstrom in andere Blutgefäße geschwemmt wird und sich dort festsetzt, dann spricht man von einer Embolie. Setzt sich dieses Blutgerinnsel in den Lungenarterien fest, dann wird das in Fachkreisen als Lungenembolie bezeichnet. Dies führt dazu, dass den betroffenen Bereichen des Lungengewebes zu wenig Blut und Nährstoffe zugeführt werden. Diese werden normaler Weise mit den nun verschlossenen Blutgefäßen versorgt. Die Blutgerinnsel, die eine Lungenembolie hervorrufen können, entstehen zu 90 Prozent im unteren Körperbereich, beispielsweise in den großen Venen des Beckens oder in den Beinen.
Lungenembolien kommen relativ häufig vor, ungefähr ein bis zwei Prozent der Patienten in Krankenhäusern erleiden eine Lungenembolie und jeder zweite Patient mit einer Thrombose ist Studien zufolge auch von Lungenembolien betroffen.
Flughafen Düsseldorf hat z.B. eine ganz besondere Station extra für Trombosen. Ebenso können Lungenschmerzen im Falle von Tropenkrankheiten auftreten - im Flughafen Frankfurt ist daher eine eigene Abteilung eingerichtet worden.